Fragen-Bibliothek

Das ist dabei, bevor du eine einzige eigene Frage schreibst: 37 fertige Pakete mit 301 Fragen, jeweils mit richtiger Antwort und kurzer Erklärung. Im Dashboard übernimmst du ganze Pakete oder einzelne Fragen per Klick, änderst sie oder ergänzt eigene.

Dazu kommen über 200 fertige Hinweis-Karten. Alle Inhalte sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechtsberatung.

KI-Grundlagen 5 Pakete · 40 Fragen

KI-Grundlagen8 FragenWas KI-Chatbots sind, was sie können und wo ihre Grenzen liegen.
  1. Was ist ein „Large Language Model“ (LLM)? Eine Antwort

    • Eine Suchmaschine mit Faktendatenbank
    • Richtig: Ein Sprachmodell, das anhand von Mustern wahrscheinliche Textfortsetzungen erzeugt
    • Ein Programm, das Fakten garantiert prüft
    • Ein Virenscanner

    LLMs berechnen wahrscheinliche Wortfolgen aus Trainingsdaten – sie „wissen“ nichts im menschlichen Sinn und prüfen keine Fakten.

  2. Versteht ein KI-Chatbot den Inhalt seiner Antworten wie ein Mensch? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Er erzeugt statistisch passende Texte. Das wirkt oft überzeugend, ist aber kein Verständnis.

  3. Was bedeutet „Halluzination“ bei KI? Eine Antwort

    • Ein Systemabsturz
    • Richtig: Plausibel klingende, aber erfundene oder falsche Inhalte
    • Eine Verweigerung zu antworten
    • Ein Übersetzungsfehler

    Halluzinationen sind erfundene Fakten, Zitate oder Quellen, die sehr sicher formuliert werden.

  4. Kennt ein KI-Modell automatisch alle aktuellen Ereignisse? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Modelle haben einen Wissensstand (Trainingsende); aktuelle Infos nur, wenn eine Suche oder Ihre Unterlagen eingebunden sind.

  5. Was ist ein „Prompt“? Eine Antwort

    • Ein Passwort für das KI-Tool
    • Richtig: Die Eingabe bzw. Anweisung an die KI
    • Ein Fehlercode
    • Die Antwort der KI

    Der Prompt ist Ihre Eingabe. Seine Qualität beeinflusst die Antwort stark.

  6. Liefert dieselbe Frage an eine KI immer exakt dieselbe Antwort? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Antworten können sich unterscheiden, weil das Modell mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet.

  7. Wofür eignet sich generative KI besonders gut? Eine Antwort

    • Als alleinige Quelle für Rechtsauskünfte
    • Richtig: Für Entwürfe, Zusammenfassungen und Ideen, die anschließend geprüft werden
    • Für endgültige Entscheidungen ohne Kontrolle
    • Für die Speicherung vertraulicher Akten

    KI beschleunigt Entwürfe und Strukturierung. Verantwortung und Prüfung bleiben beim Menschen.

  8. Welche Aussagen über KI-Chatbots stimmen? Mehrere Antworten

    • Richtig: Sie können Fehler machen
    • Richtig: Sie klingen auch bei falschen Antworten oft sicher
    • Sie sind immer neutral und fehlerfrei
    • Richtig: Ihre Ergebnisse müssen bei wichtigen Themen geprüft werden

    KI-Antworten sind Vorschläge – nie ungeprüfte Wahrheit.

Gutes Prompting8 FragenKlare Anweisungen formulieren und dabei keine sensiblen Daten preisgeben.
  1. Was macht einen guten Prompt aus? Eine Antwort

    • Möglichst kurz und vage
    • Richtig: Klare Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format und Zielgruppe
    • Viele Fachbegriffe ohne Erklärung
    • Nur Schlagwörter

    Je klarer Aufgabe, Kontext und Format, desto brauchbarer das Ergebnis.

  2. Sollten Sie personenbezogene Daten in einen Prompt schreiben, nur weil es die Antwort verbessert? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Bessere Antworten rechtfertigen keine Datenweitergabe – anonymisieren oder Platzhalter verwenden.

  3. Wie gehen Sie vor, wenn die erste Antwort nicht passt? Eine Antwort

    • Aufgeben
    • Richtig: Den Prompt präzisieren und nachfragen
    • Die Antwort ungeprüft übernehmen
    • Ein anderes, nicht freigegebenes Tool testen

    Iteratives Nachschärfen ist normal und liefert meist bessere Ergebnisse.

  4. Hilft es, der KI eine Rolle oder Zielgruppe zu nennen (z. B. „Erkläre es für Berufseinsteiger“)? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Rolle und Zielgruppe steuern Ton, Tiefe und Struktur der Antwort.

  5. Wie ersetzen Sie einen echten Namen sinnvoll im Prompt? Eine Antwort

    • Gar nicht, Namen sind wichtig
    • Richtig: Durch einen Platzhalter wie „Mandant A“
    • Durch den Namen eines Kollegen
    • Durch die Steuer-ID

    Platzhalter bewahren den Sinn und schützen die Person.

  6. Sollten Sie das gewünschte Ausgabeformat (z. B. Stichpunkte, Tabelle) im Prompt angeben? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, das spart Nacharbeit.

  7. Was gehört in einen guten Arbeits-Prompt? Mehrere Antworten

    • Richtig: Ziel der Aufgabe
    • Richtig: Relevanter Kontext ohne vertrauliche Daten
    • Passwörter des Kollegen
    • Richtig: Gewünschtes Format und Länge

    Ziel, anonymisierter Kontext und Format – keine Zugangsdaten.

  8. Dürfen Sie interne Vertragsentwürfe im Volltext in ein privates Chat-Konto kopieren, wenn der Prompt gut formuliert ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Die Qualität des Prompts ändert nichts an der Vertraulichkeit.

Fakten prüfen & Halluzinationen8 FragenErkennen, wann KI-Antworten nicht stimmen, und richtig gegenprüfen.
  1. Woran erkennen Sie am ehesten eine erfundene Quelle? Eine Antwort

    • Sie ist besonders lang
    • Richtig: Sie lässt sich in keiner echten Datenbank oder auf der Originalseite finden
    • Sie enthält eine Jahreszahl
    • Sie ist auf Deutsch

    Jede von KI genannte Quelle muss selbst geöffnet und geprüft werden.

  2. Ist eine KI-Antwort richtig, weil sie sehr selbstsicher formuliert ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Der Ton sagt nichts über die Richtigkeit.

  3. Wie prüfen Sie eine wichtige Zahl aus einer KI-Antwort? Eine Antwort

    • Gar nicht
    • Richtig: Anhand der Originalquelle (Gesetz, Statistik, Dokument)
    • Indem Sie dieselbe KI noch einmal fragen
    • Indem Sie sie einem Kollegen weiterleiten

    Die KI erneut zu fragen ersetzt keine unabhängige Prüfung.

  4. Können auch Gesetzeszitate und Aktenzeichen von KI erfunden sein? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Gerade Paragrafen, Urteile und Aktenzeichen werden häufig falsch oder frei erfunden.

  5. Wann ist die Prüfpflicht besonders hoch? Eine Antwort

    • Bei Smalltalk
    • Richtig: Bei rechtlichen, medizinischen, finanziellen und sicherheitsrelevanten Aussagen
    • Bei Rechtschreibkorrekturen
    • Nie

    Je größer der mögliche Schaden, desto gründlicher die Prüfung.

  6. Welche Maßnahmen reduzieren das Risiko von Fehlern? Mehrere Antworten

    • Richtig: Quellen selbst öffnen und lesen
    • Richtig: Zahlen und Namen gegenprüfen
    • Antworten ungeprüft an Kunden senden
    • Richtig: Bei Unsicherheit eine Fachperson fragen

    Prüfen, gegenlesen, bei Zweifeln nachfragen.

  7. Dürfen Sie eine KI-Zusammenfassung eines Dokuments verwenden, ohne das Original zu kennen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Zusammenfassungen können Wichtiges auslassen oder verfälschen – bei relevanten Inhalten das Original prüfen.

  8. Was tun Sie, wenn die KI ihre Antwort auf Nachfrage plötzlich ändert? Eine Antwort

    • Der neuesten Version glauben
    • Richtig: Das als Warnzeichen sehen und unabhängig prüfen
    • Beide Antworten mitteilen
    • Das Tool wechseln

    Widersprüchliche Antworten zeigen: Das Modell ist unsicher. Unabhängig prüfen.

Verzerrung & Fairness8 FragenWie Vorurteile in KI entstehen und wie man sie im Alltag bemerkt.
  1. Woher können Vorurteile („Bias“) in KI-Systemen kommen? Eine Antwort

    • Richtig: Aus einseitigen oder verzerrten Trainingsdaten
    • Nur aus Programmierfehlern
    • Aus der Bildschirmgröße
    • Gar nicht

    KI lernt aus Daten. Sind diese einseitig, übernimmt das Modell die Verzerrung.

  2. Ist eine KI automatisch neutral, weil sie eine Maschine ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Sie spiegelt Muster ihrer Trainingsdaten – auch Vorurteile.

  3. Welche Entscheidung sollte nie allein einer KI überlassen werden? Eine Antwort

    • Formulierungsvorschläge für eine Mail
    • Richtig: Ablehnung einer Bewerbung oder Kreditvergabe
    • Eine Gliederung für eine Präsentation
    • Ein Wortvorschlag

    Entscheidungen mit erheblichen Folgen für Menschen brauchen menschliche Prüfung.

  4. Kann ein Bildgenerator Stereotype verstärken, z. B. bei Berufen oder Geschlecht? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Ergebnisse spiegeln häufig gesellschaftliche Klischees aus den Trainingsdaten.

  5. Was tun Sie, wenn eine KI-Antwort diskriminierend wirkt? Eine Antwort

    • Ignorieren
    • Richtig: Nicht verwenden, dokumentieren und melden
    • Weiterleiten
    • Umformulieren und trotzdem nutzen

    Auffälligkeiten nicht verwenden und intern melden.

  6. Welche Gruppen können durch KI-Verzerrung benachteiligt werden? Mehrere Antworten

    • Richtig: Menschen mit Migrationshintergrund
    • Richtig: Frauen
    • Richtig: Ältere Menschen
    • Niemand

    Verzerrung kann jede Gruppe treffen, die in den Daten unter- oder falsch dargestellt ist.

  7. Reicht es, dass eine KI im Durchschnitt gut funktioniert, um sie überall fair einzusetzen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Durchschnittswerte können Nachteile für einzelne Gruppen verdecken.

  8. Wie reduzieren Sie das Risiko von Verzerrung im Alltag? Eine Antwort

    • Richtig: Ergebnisse kritisch prüfen und mit menschlichem Urteil abgleichen
    • Nur die erste Antwort nutzen
    • Auf Quellen verzichten
    • Mehr Daten eingeben

    Kritisches Prüfen und menschliche Letztentscheidung sind die wichtigste Absicherung.

Freigegebene Tools & Schatten-KI8 FragenWarum nur genehmigte KI-Tools genutzt werden und was mit privaten Konten schiefgehen kann.
  1. Was bedeutet „Schatten-KI“ (Shadow AI)? Eine Antwort

    • KI, die nachts läuft
    • Richtig: Nutzung nicht freigegebener KI-Tools im Arbeitsalltag
    • Eine KI für Schattenberechnung
    • Eine Sicherheitssoftware

    Schatten-KI ist die unerlaubte oder unbemerkte Nutzung von KI-Diensten, z. B. mit privaten Konten.

  2. Dürfen Sie für Firmendaten Ihr privates KI-Konto nutzen, wenn es praktischer ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Private Konten unterliegen anderen Bedingungen – die Firma hat weder Kontrolle noch Vertrag.

  3. Warum unterscheiden sich Business- und Gratis-Versionen von KI-Tools? Eine Antwort

    • Nur im Design
    • Richtig: Vertragliche Zusagen zu Datenschutz, Training und Löschung unterscheiden sich häufig
    • Gar nicht
    • Nur im Preis für die Nutzer

    Business-Versionen haben oft Auftragsverarbeitung und schließen Training mit Ihren Daten aus.

  4. Sollten Browser-Erweiterungen mit KI-Funktion vor der Nutzung freigegeben werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Erweiterungen können Seiteninhalte und Eingaben auslesen.

  5. Sie finden ein neues nützliches KI-Tool. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Sofort mit Kundendaten testen
    • Richtig: Bei IT/Datenschutz zur Prüfung vorschlagen
    • Privat nutzen und Ergebnisse einfügen
    • Für das ganze Team einführen

    Neue Tools werden erst nach Prüfung freigegeben.

  6. Was gehört zur Prüfung eines neuen KI-Tools? Mehrere Antworten

    • Richtig: Datenschutzvereinbarung / AVV
    • Richtig: Speicherort und Löschfristen
    • Farbe des Logos
    • Richtig: Nutzung der Eingaben für das Modelltraining

    Verträge, Speicherort, Löschung und Trainingsnutzung sind zentral.

  7. Darf man Freigaben umgehen, wenn die Aufgabe eilig ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Zeitdruck ist kein Grund, Regeln zu umgehen.

  8. Was ist ein typisches Risiko bei privaten KI-Konten? Eine Antwort

    • Höhere Rechnung
    • Richtig: Firmendaten landen ohne Kontrolle bei einem Anbieter
    • Bessere Ergebnisse
    • Kein Risiko

    Die Kontrolle über Speicherung, Zugriff und Löschung fehlt.

Recht & Compliance 7 Pakete · 56 Fragen

EU-KI-Verordnung & KI-Kompetenz (Art. 4)8 FragenKernpunkte der EU-KI-Verordnung und die Pflicht zur KI-Kompetenz.
  1. Was verlangt Art. 4 der EU-KI-Verordnung von Unternehmen? Eine Antwort

    • Ein KI-Verbot im Betrieb
    • Richtig: Dass Personal, das KI nutzt oder betreibt, über ausreichende KI-Kompetenz verfügt
    • Eine Zertifizierung jedes Mitarbeitenden
    • Die Abschaffung von Chatbots

    Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen ergreifen, damit ihr Personal ausreichende KI-Kompetenz hat.

  2. Gilt die Pflicht zur KI-Kompetenz nur für IT-Abteilungen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Sie betrifft alle, die im Auftrag des Unternehmens mit KI-Systemen arbeiten.

  3. Was ist der Kern des risikobasierten Ansatzes der KI-Verordnung? Eine Antwort

    • Alle KI ist gleich streng reguliert
    • Richtig: Je höher das Risiko eines KI-Systems, desto strengere Anforderungen
    • Nur große Firmen sind betroffen
    • Nur Software aus der EU ist betroffen

    Die Verordnung unterscheidet u. a. verbotene, hochriskante und gering riskante Anwendungen.

  4. Können Unternehmen KI-Kompetenz auch durch Schulungen nachweisen und dokumentieren? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Dokumentierte Schulungen sind ein typischer Nachweis der ergriffenen Maßnahmen.

  5. Wer ist „Betreiber“ im Sinne der KI-Verordnung? Eine Antwort

    • Nur der Hersteller des Modells
    • Richtig: Wer ein KI-System in eigener Verantwortung beruflich einsetzt
    • Nur Behörden
    • Nur Privatpersonen

    Ein Unternehmen, das ein KI-Tool beruflich nutzt, ist in der Regel Betreiber.

  6. Kann ein Verstoß gegen die KI-Verordnung zu Bußgeldern führen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Die Verordnung sieht gestaffelte Geldbußen vor.

  7. Welche Maßnahmen unterstützen KI-Kompetenz im Unternehmen? Mehrere Antworten

    • Richtig: Regelmäßige Schulungen
    • Richtig: Klare Nutzungsregeln
    • Verzicht auf jede Dokumentation
    • Richtig: Ansprechpartner für Fragen

    Schulung, Regeln und Ansprechpartner – dazu gehört auch die Dokumentation.

  8. Reicht eine einmalige Schulung ohne Wiederholung immer aus? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. KI-Werkzeuge und Risiken ändern sich; regelmäßige Auffrischung ist sinnvoll.

DSGVO im KI-Alltag8 FragenPersonenbezogene Daten, Rechtsgrundlagen und Betroffenenrechte bei KI-Nutzung.
  1. Was sind personenbezogene Daten? Eine Antwort

    • Nur Name und Adresse
    • Richtig: Alle Informationen, die sich auf eine identifizierbare Person beziehen
    • Nur Gesundheitsdaten
    • Nur Daten aus sozialen Netzwerken

    Auch Kennnummern, E-Mail-Adressen, IP-Adressen oder Kombinationen von Merkmalen können personenbezogen sein.

  2. Ist die Eingabe personenbezogener Daten in ein KI-Tool eine Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, gilt die DSGVO.

  3. Was braucht es, wenn ein externer KI-Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
    • Nur ein Passwort
    • Eine Visitenkarte

    Ohne AVV und passende Rechtsgrundlage darf die Verarbeitung nicht erfolgen.

  4. Dürfen Sie ohne Rechtsgrundlage Kundendaten in ein beliebiges KI-Tool einspeisen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Jede Verarbeitung benötigt eine Rechtsgrundlage.

  5. Was bedeutet Datenminimierung? Eine Antwort

    • Möglichst viele Daten sammeln
    • Richtig: Nur so viele Daten verarbeiten, wie für den Zweck nötig
    • Daten sofort löschen lassen
    • Nur verschlüsselte Daten nutzen

    Bei KI-Prompts: nur das Nötigste, möglichst anonymisiert.

  6. Welche Rechte haben betroffene Personen nach der DSGVO? Mehrere Antworten

    • Richtig: Auskunft
    • Richtig: Berichtigung
    • Richtig: Löschung
    • Recht auf Bezahlung durch den Anbieter

    Auskunft, Berichtigung, Löschung und weitere Rechte stehen Betroffenen zu.

  7. Sind anonymisierte Daten ohne Personenbezug grundsätzlich unkritischer als Klardaten? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, sofern die Anonymisierung wirklich wirksam ist und niemand mehr identifizierbar ist.

  8. Eine Person fragt, welche Daten Sie über sie speichern. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Ignorieren
    • Richtig: An den/die Datenschutzbeauftragte(n) weiterleiten – es gelten Fristen
    • Nur mündlich antworten
    • Alles löschen

    Auskunftsersuchen müssen fristgerecht bearbeitet werden – sofort intern weitergeben.

Urheberrecht & Lizenzen8 FragenWas bei KI-generierten Texten und Bildern und fremden Inhalten zu beachten ist.
  1. Dürfen Sie fremde urheberrechtlich geschützte Texte beliebig in ein KI-Tool einfügen und das Ergebnis veröffentlichen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Die Weiterverwendung kann fremde Rechte verletzen.

  2. Wer hält in der Regel das Urheberrecht an rein KI-generierten Inhalten in Deutschland? Eine Antwort

    • Immer der Nutzer
    • Richtig: Rein maschinell erzeugte Werke sind nach herrschender Ansicht nicht urheberrechtlich geschützt
    • Immer der KI-Anbieter
    • Die KI selbst

    Urheberrecht setzt eine persönliche geistige Schöpfung eines Menschen voraus.

  3. Kann ein KI-generiertes Bild fremde Marken- oder Urheberrechte verletzen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Ähnlichkeiten mit geschützten Werken oder Logos sind möglich.

  4. Was gilt für Bilder aus Stockfoto-Portalen? Eine Antwort

    • Alles ist frei
    • Richtig: Die Lizenzbedingungen müssen beachtet werden
    • Nur Namensnennung nötig
    • Nichts

    Nutzungsrechte und Lizenzen sind vertraglich geregelt.

  5. Was sollten Sie vor Veröffentlichung KI-generierter Inhalte prüfen? Mehrere Antworten

    • Richtig: Ähnlichkeit zu geschützten Werken
    • Richtig: Nutzungsbedingungen des Tools
    • Nur die Rechtschreibung
    • Richtig: Kennzeichnungspflichten

    Rechte, Lizenzbedingungen und Kennzeichnung prüfen.

  6. Darf man Zitate ohne Quellenangabe übernehmen, weil sie von einer KI stammen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Auch dann gelten Zitatregeln und Quellenpflichten.

  7. Was tun Sie bei Unsicherheit über Rechte an einem Inhalt? Eine Antwort

    • Trotzdem veröffentlichen
    • Richtig: Vor Veröffentlichung die zuständige Stelle (Recht/Kommunikation) fragen
    • Den Inhalt leicht abändern
    • Das Ergebnis löschen und leugnen

    Im Zweifel klären lassen, bevor etwas veröffentlicht wird.

  8. Dürfen Kundenunterlagen zum Training eines eigenen KI-Modells verwendet werden, ohne dass dies erlaubt wurde? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Dafür braucht es Rechtsgrundlage bzw. Erlaubnis des Rechteinhabers.

Geschäftsgeheimnisse & Vertraulichkeit8 FragenInterne Informationen, Verträge und Quellcode nicht unbedacht teilen.
  1. Was zählt zu vertraulichen Firmeninformationen? Eine Antwort

    • Öffentlich bekannte Preislisten
    • Richtig: Interne Strategien, Kalkulationen, Verträge, Quellcode
    • Nur Patente
    • Nur Telefonnummern

    Alles, was nicht öffentlich ist und geschützt werden soll.

  2. Dürfen Sie interne Kalkulationen in ein öffentliches KI-Tool kopieren, um sie zusammenzufassen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Damit könnten Geschäftsgeheimnisse nach außen gelangen.

  3. Wie lassen sich interne Texte KI-tauglich machen? Eine Antwort

    • Richtig: Namen, Zahlen und Firmenbezüge schwärzen oder ersetzen
    • Firmenlogo ergänzen
    • Alles auf Englisch übersetzen
    • Nichts ändern

    Anonymisieren bzw. abstrahieren, bevor Inhalte extern verarbeitet werden.

  4. Bleiben Geschäftsgeheimnisse rechtlich geschützt, wenn man sie leichtfertig an Dritte weitergibt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen sind Voraussetzung für den Schutz.

  5. Was gehört nicht in ein nicht freigegebenes KI-Tool? Mehrere Antworten

    • Richtig: Vertragsentwürfe mit Preisen
    • Richtig: Quellcode mit Zugangsdaten
    • Ein Rezept für den Kaffeekuchen
    • Richtig: Kundenlisten

    Vertrauliche Geschäftsinformationen bleiben in freigegebenen Umgebungen.

  6. Sie haben versehentlich vertrauliche Daten in ein Tool eingegeben. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Sofort intern melden (Vorfall)
    • Chat-Verlauf leise löschen
    • Es dem Kunden verheimlichen

    Schnelle Meldung ermöglicht Gegenmaßnahmen und Fristen bei Datenpannen.

  7. Gelten Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA) auch bei der Nutzung von KI-Tools? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine NDA gilt unabhängig vom genutzten Werkzeug.

  8. Darf man Kundenverträge zum „schnellen Übersetzen“ in ein Gratis-Übersetzungstool laden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Auch Übersetzer sind externe Dienste, die Daten verarbeiten.

Berufsgeheimnis & Verschwiegenheit8 FragenVerschwiegenheitspflichten in Kanzlei, Steuerberatung, Praxis und Beratung.
  1. Welche Norm schützt u. a. das Berufsgeheimnis von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Ärzten strafrechtlich? Eine Antwort

    • Richtig: § 203 StGB
    • § 1 BGB
    • § 25 HGB
    • Art. 3 GG

    § 203 StGB stellt die unbefugte Offenbarung fremder Geheimnisse unter Strafe.

  2. Kann die Eingabe von Mandantendaten in ein KI-Tool ohne Freigabe eine Verletzung der Verschwiegenheit sein? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Ohne geeignete Vereinbarung und Absicherung kann das eine unbefugte Offenbarung sein.

  3. Was ist ein sicherer Umgang mit Mandanteninformationen in KI-Tools? Eine Antwort

    • Klarnamen verwenden
    • Richtig: Freigegebene Tools nutzen und Daten anonymisieren
    • Nur auf Englisch schreiben
    • Screenshots verschicken

    Freigabe und Anonymisierung sind die Basis.

  4. Gilt die Verschwiegenheit auch gegenüber dem KI-Anbieter? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Der Anbieter ist ein Dritter, sofern er nicht vertraglich eingebunden ist.

  5. Wer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet? Mehrere Antworten

    • Richtig: Berufsträger
    • Richtig: Mitarbeitende, die an der Tätigkeit mitwirken
    • Ausschließlich die Geschäftsführung
    • Richtig: Auch externe Dienstleister, wenn sie eingebunden werden

    Die Pflicht erstreckt sich auf mitwirkende Personen und – vertraglich – auf Dienstleister.

  6. Was sollte mit externen KI-Dienstleistern vereinbart sein? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Verschwiegenheit und Auftragsverarbeitung
    • Nur ein Logo
    • Ein Rabatt

    Vertragliche Absicherung ist Voraussetzung.

  7. Dürfen Sie Kollegen eine Mandantenakte aus Bequemlichkeit an ein privates Postfach schicken, um sie dort mit KI zu bearbeiten? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Private Kanäle sind tabu.

  8. Ein Mandant fragt, ob KI eingesetzt wird. Wie antworten Sie? Eine Antwort

    • Richtig: Ehrlich und wie in der Kanzlei-Richtlinie festgelegt
    • Gar nicht
    • Nein, auf jeden Fall
    • Nur wenn er nachbohrt

    Transparenz und Absprache mit den internen Vorgaben schaffen Vertrauen.

Verbotene & Hochrisiko-KI8 FragenWas die KI-Verordnung verbietet und wo besondere Vorsicht gilt.
  1. Welche Anwendung ist nach der KI-Verordnung grundsätzlich verboten? Eine Antwort

    • Chatbot für Kundenfragen
    • Richtig: Social Scoring von Personen durch staatliche Stellen
    • Rechtschreibhilfe
    • Übersetzungssoftware

    Social Scoring gehört zu den verbotenen Praktiken.

  2. Ist KI, die Menschen unterschwellig manipuliert und ihnen erheblich schadet, erlaubt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Manipulative Techniken, die Schaden verursachen, sind verboten.

  3. Was sind typische Hochrisiko-Bereiche? Eine Antwort

    • Spielekonsolen
    • Richtig: Personalauswahl, Kreditwürdigkeit, Bildungszugang, kritische Infrastruktur
    • Smalltalk-Bots
    • Fotofilter

    KI, die über Chancen oder Rechte von Menschen mitentscheidet, gilt oft als hochriskant.

  4. Darf KI ohne Menschenaufsicht über Bewerbungen entscheiden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Bei Hochrisiko-Systemen ist menschliche Aufsicht erforderlich.

  5. Was kann für Hochrisiko-Systeme gefordert sein? Mehrere Antworten

    • Richtig: Risikomanagement
    • Richtig: Menschliche Aufsicht
    • Richtig: Protokollierung
    • Keinerlei Dokumentation

    Hochrisiko-Systeme unterliegen u. a. Dokumentations- und Aufsichtspflichten.

  6. Wie gehen Sie vor, wenn Sie unsicher sind, ob ein Tool hochriskant ist? Eine Antwort

    • Trotzdem einsetzen
    • Richtig: Vorab bei Compliance/Datenschutz klären
    • Ignorieren
    • Ein anderes Tool ohne Prüfung nehmen

    Einstufung gehört in die Verantwortung der Compliance.

  7. Ist biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum durch Behörden unbeschränkt erlaubt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Sie ist grundsätzlich eng beschränkt bzw. verboten, mit eng gefassten Ausnahmen.

  8. Sind Emotionserkennungssysteme am Arbeitsplatz in der EU grundsätzlich verboten? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Emotionserkennung am Arbeitsplatz und in Bildungseinrichtungen ist grundsätzlich untersagt (Ausnahmen für medizinische oder Sicherheitszwecke).

Kennzeichnung & Transparenz8 FragenWann KI-Nutzung offengelegt werden sollte und was für Chatbots und Deepfakes gilt.
  1. Müssen Personen darüber informiert werden, dass sie mit einem KI-Chatbot sprechen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Die KI-Verordnung sieht Transparenz gegenüber Menschen bei Interaktion mit KI vor.

  2. Was gilt für KI-erzeugte Bilder, Audios oder Videos, die echte Personen oder Ereignisse täuschend echt darstellen (Deepfakes)? Eine Antwort

    • Keine Regeln
    • Richtig: Sie sind als künstlich erzeugt zu kennzeichnen
    • Sie sind verboten
    • Sie müssen gelöscht werden

    Deepfakes unterliegen einer Kennzeichnungspflicht.

  3. Darf man einen KI-Chatbot als menschlichen Mitarbeiter ausgeben? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Das wäre irreführend und mit Transparenzpflichten nicht vereinbar.

  4. Wozu dient die Kennzeichnung von KI-Inhalten? Eine Antwort

    • Zur Werbung
    • Richtig: Damit Menschen Inhalte richtig einordnen können
    • Zur Datenspeicherung
    • Zur Verschlüsselung

    Transparenz schützt vor Täuschung.

  5. Wo ist ein Hinweis auf KI-Nutzung besonders sinnvoll? Mehrere Antworten

    • Richtig: Kundenchat
    • Richtig: Veröffentlichte Bilder/Texte, die täuschend echt wirken
    • Interner Notizzettel
    • Richtig: Werbevideos mit synthetischen Stimmen

    Überall dort, wo Dritte sonst getäuscht werden könnten.

  6. Was tun Sie, wenn Sie unsicher sind, ob ein Text gekennzeichnet werden muss? Eine Antwort

    • Weglassen
    • Richtig: Intern nachfragen und im Zweifel kennzeichnen
    • Ignorieren
    • Es dem Kunden überlassen

    Im Zweifel lieber transparent sein.

  7. Sind Hinweise auf KI-Nutzung nur bei Bildern nötig? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Transparenz kann auch bei Text, Audio und Interaktion relevant sein.

  8. Sollten interne Richtlinien regeln, wann KI-Nutzung offengelegt wird? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Klare Regeln helfen allen, rechtssicher zu handeln.

IT-Sicherheit 4 Pakete · 32 Fragen

Deepfakes & KI-Betrug8 FragenGefälschte Stimmen, Videos und Mails erkennen und richtig reagieren.
  1. Was ist ein Deepfake? Eine Antwort

    • Ein sehr tiefer Ton
    • Richtig: Mit KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos oder Stimmen, die echt wirken
    • Ein Virus
    • Ein Verschlüsselungsverfahren

    Deepfakes imitieren reale Personen täuschend echt.

  2. Kann eine Stimme am Telefon heute mit KI täuschend echt nachgeahmt werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Wenige Sekunden Audio genügen teilweise für eine überzeugende Nachahmung.

  3. Sie erhalten einen Anruf der „Geschäftsführung“ mit dringender Überweisungsbitte. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Sofort überweisen
    • Richtig: Über einen bekannten, unabhängigen Kanal zurückrufen und Freigaberegeln einhalten
    • Die IBAN prüfen und dann zahlen
    • Nur per Chat antworten

    Dringlichkeit und Autorität sind klassische Betrugsmerkmale – immer verifizieren.

  4. Woran erkennen Sie mögliche Betrugsversuche? Mehrere Antworten

    • Richtig: Ungewöhnliche Dringlichkeit
    • Richtig: Bitte um Geheimhaltung
    • Richtig: Übliche Freigabeprozesse werden umgangen
    • Korrekte Begrüßung mit Ihrem Namen

    Druck, Geheimhaltung und das Umgehen von Prozessen sind Warnzeichen – ein korrekter Name beweist nichts.

  5. Ist ein Video als echt bewiesen, nur weil man die Person darin erkennt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Gesichter und Stimmen lassen sich fälschen.

  6. Was hilft gegen Chef-Betrug („CEO-Fraud“)? Eine Antwort

    • Richtig: Ein Vier-Augen-Prinzip und feste Freigabewege
    • Schnelleres Arbeiten
    • Weniger Prüfung
    • Mehr Vertrauen

    Prozesse ersetzen Bauchgefühl.

  7. Sollten verdächtige Nachrichten der IT/Sicherheit gemeldet werden, auch wenn Sie nicht sicher sind? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Lieber einmal zu viel melden.

  8. Was ist ein gutes Gegenmittel bei Zweifel an Sprachnachrichten? Eine Antwort

    • Vertrauen
    • Richtig: Ein vereinbartes Codewort oder Rückruf über bekannte Nummer
    • Weiterleiten
    • Antworten mit Privatdaten

    Vorab vereinbarte Verifikationswege erschweren Fälschungen.

Prompt Injection & KI-Agenten8 FragenVersteckte Anweisungen in Dokumenten und Webseiten – und wie man sich schützt.
  1. Was ist „Prompt Injection“? Eine Antwort

    • Ein Impfverfahren
    • Richtig: Versteckte Anweisungen in Inhalten, die eine KI unbeabsichtigt befolgt
    • Ein Passwort-Manager
    • Ein Speichertyp

    Angreifer platzieren Anweisungen z. B. in Webseiten oder PDFs, die die KI beim Lesen ausführt.

  2. Kann ein Dokument, das Sie einer KI zur Zusammenfassung geben, Anweisungen für die KI enthalten? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Unsichtbarer oder eingebetteter Text kann das Verhalten der KI manipulieren.

  3. Was ist beim Einsatz von KI-Agenten mit Zugriff auf E-Mails und Dateien besonders wichtig? Eine Antwort

    • Volle Rechte für alles
    • Richtig: Möglichst wenige Rechte und Freigabe kritischer Aktionen durch Menschen
    • Kein Logging
    • Zugriff für alle

    Minimale Rechte begrenzen den Schaden bei Manipulation.

  4. Sollten KI-Agenten Zahlungen oder Löschungen ohne Bestätigung ausführen dürfen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Kritische Aktionen brauchen menschliche Bestätigung.

  5. Wie reduzieren Sie das Risiko durch Prompt Injection? Mehrere Antworten

    • Richtig: Unbekannte Dateien nur in freigegebenen Umgebungen verarbeiten
    • Richtig: Ergebnisse prüfen
    • KI-Ausgaben blind ausführen
    • Richtig: Rechte einschränken

    Umgebung kontrollieren, prüfen, Rechte begrenzen.

  6. Eine KI-Zusammenfassung fordert Sie plötzlich auf, einen Link zu öffnen und Zugangsdaten einzugeben. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Link öffnen
    • Richtig: Nicht folgen und melden – das kann Manipulation sein
    • Passwort eingeben
    • An Kollegen weiterleiten

    Ungewöhnliche Handlungsaufforderungen der KI nie blind befolgen.

  7. Sind Inhalte aus dem Internet automatisch vertrauenswürdig, wenn eine KI sie zusammenfasst? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Die KI übernimmt auch manipulierte Inhalte.

  8. Sollten Agenten-Aktionen protokolliert werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Protokolle helfen bei Aufklärung und Kontrolle.

Zugangsdaten & Konten bei KI-Tools8 FragenPasswörter, Freigaben und Konten sicher verwalten.
  1. Dürfen Passwörter in Prompts geschrieben werden, damit die KI „helfen“ kann? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Zugangsdaten gehören nie in Prompts.

  2. Wie schützen Sie Ihr KI-Konto am besten? Eine Antwort

    • Einfaches Passwort
    • Richtig: Starkes, einmaliges Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung
    • Passwort teilen
    • Passwort aufschreiben und aufkleben

    Starke Passwörter und 2FA sind Standard.

  3. Dürfen mehrere Personen sich ein KI-Konto teilen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Geteilte Konten verhindern Nachvollziehbarkeit und sind meist vertragswidrig.

  4. Was tun Sie, wenn Sie vermuten, dass Ihr KI-Konto kompromittiert ist? Eine Antwort

    • Abwarten
    • Richtig: Passwort ändern und IT sofort informieren
    • Konto löschen und schweigen
    • Kollegen warnen und nichts melden

    Schnell handeln und melden.

  5. Was gehört nicht in den Chat mit einer KI? Mehrere Antworten

    • Richtig: API-Schlüssel
    • Richtig: Passwörter
    • Öffentliche Marketingtexte
    • Richtig: Zugangstokens

    Schlüssel, Passwörter und Tokens bleiben geheim.

  6. Wo speichern Sie Passwörter sicher? Eine Antwort

    • Richtig: In einem Passwort-Manager
    • In einer Textdatei auf dem Desktop
    • Im Browser ohne Schutz
    • In E-Mails

    Ein Passwort-Manager erzeugt und schützt starke Passwörter.

  7. Ist es sicher, einer KI Screenshots mit sichtbaren Zugangsdaten zu zeigen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Screenshots enthalten oft unbemerkt vertrauliche Daten.

  8. Sollten Sie nach dem Arbeiten in KI-Tools auf gemeinsam genutzten Rechnern die Sitzung beenden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Angemeldet zu bleiben ist ein Sicherheitsrisiko.

KI-Vorfälle erkennen & melden8 FragenWas ein Vorfall ist und wie Meldewege funktionieren.
  1. Was ist ein KI-Vorfall? Eine Antwort

    • Nur ein Systemausfall
    • Richtig: Jedes Ereignis, bei dem KI-Nutzung zu Datenverlust, Fehlentscheidungen oder Regelverstößen führt oder führen kann
    • Ein Softwareupdate
    • Ein Urlaubsantrag

    Auch Beinahe-Vorfälle sind melderelevant.

  2. Sollten auch versehentliche Fehler, wie die Eingabe falscher Daten in ein Tool, gemeldet werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Offene Meldekultur schützt das Unternehmen.

  3. Was ist beim Melden eines Vorfalls wichtig? Eine Antwort

    • Schuldige finden
    • Richtig: Schnell, sachlich und ohne Beschuldigung melden
    • Erst nach Wochen melden
    • Nur mündlich

    Schnelle Meldung begrenzt Schäden; es geht um Lernen, nicht um Schuld.

  4. Welche Angaben helfen bei einer Meldung? Mehrere Antworten

    • Richtig: Was ist passiert?
    • Richtig: Welches Tool und welche Daten?
    • Richtig: Wann?
    • Nur ein Smiley

    Ereignis, Tool/Daten und Zeitpunkt reichen für den Start.

  5. Dürfen Sie einen Vorfall zunächst selbst „bereinigen“ und dann gegebenenfalls berichten? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Erst melden, dann gemeinsam handeln – Beweise nicht vernichten.

  6. Bis wann muss eine Datenpanne nach DSGVO grundsätzlich der Aufsichtsbehörde gemeldet werden? Eine Antwort

    • Nach 1 Monat
    • Richtig: Unverzüglich, möglichst binnen 72 Stunden
    • Nach 1 Jahr
    • Nie

    Die Meldung an die Behörde ist möglichst binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden nötig – daher sofort intern melden.

  7. Ist ein Beinahe-Vorfall (nichts passiert, aber knapp) meldenswert? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Er zeigt Lücken, bevor Schaden entsteht.

  8. Wer ist Ansprechpartner für Meldungen? Eine Antwort

    • Richtig: Die Person, die in Ihrer Kanzlei/Firma als Meldestelle festgelegt ist
    • Ein beliebiger Kunde
    • Die Presse
    • Ein Kollege aus einer anderen Firma

    Meldewege klären und kennen.

Branchen 10 Pakete · 80 Fragen

Kanzlei & Steuerberatung8 FragenKI in Rechts- und Steuerberatung: Mandatsgeheimnis, Prüfpflicht, Haftung.
  1. Dürfen Sie ein Schriftsatz-Gerüst von einer KI erstellen lassen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, als Entwurf – Prüfung und Verantwortung liegen bei der Berufsträgerin bzw. dem Berufsträger.

  2. Wer haftet für fehlerhafte KI-Zitate in einem eingereichten Schriftsatz? Eine Antwort

    • Die KI
    • Richtig: Der/die Unterzeichnende bzw. Verantwortliche
    • Der Anbieter
    • Niemand

    Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Berufsträger.

  3. Dürfen Mandantennamen im Klartext in ein nicht freigegebenes KI-Tool eingegeben werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Verschwiegenheit und DSGVO stehen dagegen.

  4. Was prüfen Sie bei KI-Rechtsauskünften immer? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Normen, Urteile und Aktenzeichen in der Originalquelle
    • Nur die Rechtschreibung
    • Nur die Länge

    Erfundene Fundstellen sind ein bekanntes Problem.

  5. Was ist bei KI-Nutzung in der Steuerberatung wichtig? Mehrere Antworten

    • Richtig: Verschwiegenheit wahren
    • Richtig: Ergebnisse fachlich prüfen
    • Mandantendaten ungeschützt teilen
    • Richtig: Freigegebene Tools nutzen

    Fachliche Verantwortung, Verschwiegenheit und freigegebene Werkzeuge.

  6. Wie gehen Sie mit Rechenergebnissen einer KI um (z. B. Steuerberechnung)? Eine Antwort

    • Ungeprüft übernehmen
    • Richtig: Nachrechnen bzw. mit Fachsoftware gegenprüfen
    • Ignorieren
    • Mit dem Mandanten würfeln

    Sprachmodelle rechnen unzuverlässig – immer verifizieren.

  7. Sollte die Kanzlei intern regeln, für welche Aufgaben KI erlaubt ist? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine KI-Richtlinie schafft Rechtssicherheit und Nachweis.

  8. Was gilt für Fristen, die eine KI berechnet? Eine Antwort

    • Sie sind verbindlich
    • Richtig: Sie müssen selbst nachgerechnet und im Fristenkalender geprüft werden
    • Sie sind egal
    • Der Mandant prüft sie

    Fristversäumnis ist ein Haftungsrisiko – KI-Ergebnisse nie blind übernehmen.

Praxis, Pflege & Gesundheit8 FragenGesundheitsdaten sind besonders geschützt – auch bei KI.
  1. Was sind Gesundheitsdaten datenschutzrechtlich? Eine Antwort

    • Normale Daten
    • Richtig: Besondere Kategorien personenbezogener Daten mit erhöhtem Schutz
    • Öffentliche Daten
    • Nur Laborwerte

    Art. 9 DSGVO stellt Gesundheitsdaten unter besonderen Schutz.

  2. Dürfen Patientendaten in ein öffentliches KI-Tool eingegeben werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Das wäre eine unzulässige Weitergabe besonders sensibler Daten.

  3. Wofür kann KI in der Praxis unterstützend genutzt werden? Eine Antwort

    • Für alleinige Diagnosen ohne Arzt
    • Richtig: Für Formulierungshilfen und Terminorganisation ohne Patientendaten
    • Für die Weitergabe von Befunden an Dritte
    • Für die Ferndiagnose

    Unterstützend und ohne identifizierende Daten – medizinische Entscheidungen bleiben beim Menschen.

  4. Ersetzt eine KI-Antwort die ärztliche oder pflegerische Beurteilung? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. KI liefert höchstens Anregungen.

  5. Welche Angaben sind besonders sensibel? Mehrere Antworten

    • Richtig: Diagnosen
    • Richtig: Medikation
    • Richtig: Versichertennummer
    • Öffnungszeiten der Praxis

    Alles, was Patienten identifiziert oder ihre Gesundheit betrifft.

  6. Was tun Sie bei einem versehentlichen Upload von Patientendaten? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Sofort melden (Datenpanne prüfen)
    • Datei umbenennen
    • Chat löschen und schweigen

    Gesundheitsdaten-Pannen sind besonders kritisch – schnell melden.

  7. Sind Notizen aus einem KI-Transkriptionstool automatisch sicher, wenn sie gespeichert werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Speicherort, Vertrag und Rechtsgrundlage müssen geklärt sein.

  8. Sollte die Praxis Patienten informieren, wenn KI-gestützte Tools eingesetzt werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Transparenz gehört zu den Informationspflichten.

Personal & Bewerbungen (HR)8 FragenKI im Recruiting und in der Personalarbeit: Fairness, Mitbestimmung, Datenschutz.
  1. Darf eine KI allein über Absagen für Bewerbende entscheiden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Rein automatisierte Entscheidungen mit erheblicher Wirkung sind stark eingeschränkt (Art. 22 DSGVO).

  2. Was ist bei KI in der Personalauswahl besonders zu beachten? Eine Antwort

    • Geschwindigkeit
    • Richtig: Diskriminierungsfreiheit und Nachvollziehbarkeit
    • Farbdesign
    • Kosten

    Verzerrungen können zu Benachteiligungen führen (AGG).

  3. Sind Bewerbungsunterlagen personenbezogene Daten? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, teils sogar besonders sensible.

  4. Wer sollte bei der Einführung technischer Systeme zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle eingebunden werden? Eine Antwort

    • Niemand
    • Richtig: Der Betriebsrat, sofern vorhanden (Mitbestimmung)
    • Der Wettbewerber
    • Nur der Kunde

    Systeme, die Leistung oder Verhalten überwachen können, sind mitbestimmungspflichtig (§ 87 BetrVG).

  5. Welche Daten gehören nicht in ein nicht freigegebenes KI-Tool? Mehrere Antworten

    • Richtig: Lebensläufe
    • Richtig: Gehaltsdaten
    • Richtig: Gesundheitsinformationen von Mitarbeitenden
    • Eine allgemeine Stellenanzeige ohne Namen

    Personaldaten sind besonders schutzbedürftig.

  6. Darf man mit KI Emotionen von Bewerbenden im Vorstellungsgespräch auswerten? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Emotionserkennung am Arbeitsplatz ist in der EU grundsätzlich verboten; auch Bewerbungsgespräche sind heikel.

  7. Wie nutzen Sie KI sinnvoll im HR-Alltag? Eine Antwort

    • Richtig: Für Entwürfe von Stellenanzeigen ohne Personenbezug
    • Für Entscheidungen über Kündigungen
    • Für die Bewertung einzelner Mitarbeitender ohne Prüfung
    • Für Gesundheitsprofile

    Entwürfe und Strukturierung sind unkritisch – Entscheidungen über Menschen nicht.

  8. Müssen Bewerbende über den Einsatz automatisierter Verfahren informiert werden können? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind wichtig.

Marketing & Content8 FragenTexte, Bilder und Kampagnen mit KI – rechtssicher und glaubwürdig.
  1. Dürfen Sie KI-generierte Werbetexte ungeprüft veröffentlichen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Prüfen auf Fehler, Wettbewerbs- und Markenrecht.

  2. Was ist bei Aussagen wie „Nr. 1“ oder „bester Preis“ in KI-Texten wichtig? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Belegbarkeit prüfen – irreführende Werbung ist unzulässig
    • Großbuchstaben
    • Englisch schreiben

    Werbeaussagen müssen belegbar und nicht irreführend sein (UWG).

  3. Dürfen Sie Fotos echter Personen ohne deren Einwilligung mit KI verändern oder verwenden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz sind zu beachten.

  4. Was ist bei Testimonials oder Bewertungen zu beachten? Eine Antwort

    • KI darf sie frei erfinden
    • Richtig: Erfundene Kundenstimmen sind unzulässig
    • Egal
    • Nur bei Videos

    Gefälschte Bewertungen sind irreführend und rechtswidrig.

  5. Was prüfen Sie vor Veröffentlichung von KI-Bildern? Mehrere Antworten

    • Richtig: Rechte und Lizenzen
    • Richtig: Ähnlichkeit zu Marken/Personen
    • Richtig: Kennzeichnung bei täuschend echten Inhalten
    • Nichts

    Rechte, Ähnlichkeit und Kennzeichnung.

  6. Dürfen Sie Kundendaten aus dem CRM in ein KI-Tool laden, um Newsletter zu personalisieren? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein, nicht ohne Rechtsgrundlage, Vertrag und Freigabe.

  7. Wie erhalten KI-Texte Ihren Markenton? Eine Antwort

    • Gar nicht
    • Richtig: Durch Stilvorgaben im Prompt und eine redaktionelle Prüfung
    • Durch Zufall
    • Durch mehr Emojis

    Stilvorgaben plus Redaktion sichern die Qualität.

  8. Sollten Sie täuschend echte KI-Bilder als solche kennzeichnen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, das schafft Transparenz und Vertrauen.

Kundenservice & Chatbots8 FragenKI im Support: Transparenz, Eskalation, Datenschutz.
  1. Müssen Kunden erkennen können, dass sie mit einem Chatbot schreiben? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Transparenz gegenüber Nutzenden ist verlangt.

  2. Was tun, wenn der Chatbot bei einem Kundenanliegen unsicher ist? Eine Antwort

    • Raten
    • Richtig: An einen Menschen eskalieren
    • Das Gespräch beenden
    • Eine Vermutung als Fakt ausgeben

    Eskalation an Menschen verhindert Fehlauskünfte.

  3. Darf ein Chatbot verbindliche rechtliche Zusagen machen, die nicht abgestimmt sind? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Aussagen des Bots können dem Unternehmen zugerechnet werden – Grenzen festlegen.

  4. Was gilt für Kundendaten in Chatbot-Trainings? Eine Antwort

    • Alles erlaubt
    • Richtig: Nur mit Rechtsgrundlage und ohne unnötige Personenbezüge
    • Immer verboten
    • Nur bei Großkunden

    Datenminimierung und Rechtsgrundlage sind Pflicht.

  5. Was gehört in eine Chatbot-Richtlinie? Mehrere Antworten

    • Richtig: Klare Themen und Grenzen
    • Richtig: Übergabe an Menschen
    • Richtig: Löschfristen für Gesprächsprotokolle
    • Keine Kontrolle nötig

    Grenzen, Übergabe und Löschfristen.

  6. Sind Chat-Protokolle mit Kundenanfragen personenbezogene Daten? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, meist enthalten sie Namen, Kontaktdaten oder Vorgänge.

  7. Wie prüfen Sie die Qualität eines Bots? Eine Antwort

    • Nie
    • Richtig: Stichproben und Rückmeldungen auswerten
    • Nur bei Beschwerden
    • Gar nicht nötig

    Laufende Qualitätskontrolle hilft, Fehler früh zu finden.

  8. Dürfen Kunden verlangen, mit einem Menschen zu sprechen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Das sollte im Prozess ermöglicht werden – insbesondere bei wichtigen Anliegen.

Banken, Versicherung & Finanzen8 FragenKI bei Scoring, Beratung und Betrugsabwehr.
  1. Darf ein Kredit allein auf Basis eines KI-Scores automatisch abgelehnt werden, ohne menschliche Prüfmöglichkeit? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Betroffene haben besondere Rechte bei automatisierten Entscheidungen.

  2. Warum ist Nachvollziehbarkeit bei KI-Entscheidungen im Finanzbereich wichtig? Eine Antwort

    • Für die Optik
    • Richtig: Um Entscheidungen erklären und Diskriminierung erkennen zu können
    • Für Werbung
    • Für die Kaffeekasse

    Kunden und Aufsicht erwarten begründbare Entscheidungen.

  3. Sind Kontodaten besonders schützenswert? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, sie sind sensibel und unterliegen strengen Sicherheitsanforderungen.

  4. Was ist bei KI-Beratung zu Geldanlagen zu beachten? Eine Antwort

    • Sie ersetzt regulierte Beratung
    • Richtig: Anlagerelevante Aussagen müssen fachlich geprüft und regelkonform sein
    • Alles ist erlaubt
    • Nur bei Kleinbeträgen

    Regulatorische Pflichten bestehen unabhängig vom Werkzeug.

  5. Welche Daten dürfen nicht unkontrolliert in KI-Tools? Mehrere Antworten

    • Richtig: IBAN
    • Richtig: Kreditverträge
    • Allgemeine Marktberichte
    • Richtig: Kundenlisten

    Kunden- und Vertragsdaten sind vertraulich.

  6. Kann KI bei der Betrugserkennung helfen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, sofern Ergebnisse geprüft werden und Datenschutzregeln eingehalten sind.

  7. Was tun bei auffällig hohem Fehlalarm-Anteil eines KI-Systems? Eine Antwort

    • Ignorieren
    • Richtig: Modell und Daten prüfen lassen und Fehlerquoten dokumentieren
    • Den Alarm abschalten
    • Mitarbeitende entlassen

    Qualitätskontrolle und Dokumentation sind wichtig.

  8. Dürfen Mitarbeitende Kundendaten zur schnellen Analyse in private KI-Tools kopieren? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Bank- und Datengeheimnis sowie DSGVO stehen dagegen.

Software-Entwicklung & Code-KI8 FragenCoding-Assistenten sicher und lizenzkonform nutzen.
  1. Dürfen API-Schlüssel oder Passwörter im Quellcode an einen Coding-Assistenten geschickt werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Geheimnisse gehören nicht in Prompts und nicht in den Code.

  2. Was ist bei KI-generiertem Code zu tun? Eine Antwort

    • Blind übernehmen
    • Richtig: Reviewen, testen und auf Sicherheitslücken prüfen
    • Nur kompilieren
    • Nie testen

    KI-Code kann fehlerhaft oder unsicher sein.

  3. Kann KI-Code Lizenzprobleme (z. B. Copyleft) verursachen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Ähnlichkeiten mit lizenziertem Code sind möglich – Lizenzen prüfen.

  4. Welche Daten sind in Debug-Prompts unkritisch? Eine Antwort

    • Produktionsdaten mit Kundennamen
    • Richtig: Ein anonymisierter Fehlerauszug ohne Zugangsdaten
    • Datenbank-Dumps
    • Konfigurationsdateien mit Secrets

    Nur bereinigte Auszüge weitergeben.

  5. Was gehört in ein sicheres Vorgehen mit Coding-Assistenten? Mehrere Antworten

    • Richtig: Freigegebene Tools
    • Richtig: Secrets-Scanning
    • Richtig: Code-Reviews
    • Firmen-Repos in private Konten laden

    Freigabe, Scans und Reviews.

  6. Sind KI-Vorschläge zu Abhängigkeiten (Pakete) immer sicher und existent? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. KI kann Paketnamen erfinden – das nutzen Angreifer für Schadpakete aus.

  7. Wie gehen Sie mit vorgeschlagenen Paketen um? Eine Antwort

    • Installieren
    • Richtig: Existenz, Herkunft und Reputation prüfen
    • Zufällig wählen
    • Ignorieren

    Herkunft und Vertrauenswürdigkeit prüfen.

  8. Sollten Sicherheitstests auch für KI-generierten Code laufen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, unabhängig von der Herkunft des Codes.

Bildung, Schule & Hochschule8 FragenKI im Unterricht und in Prüfungen: Fairness, Datenschutz, gute Praxis.
  1. Dürfen personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern in ein öffentliches KI-Tool eingegeben werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Schülerdaten sind besonders zu schützen.

  2. Wie sollte KI beim Lernen eingesetzt werden? Eine Antwort

    • Als Ersatz für eigenes Denken
    • Richtig: Als Unterstützung mit kritischer Reflexion und Quellenprüfung
    • Für heimliche Täuschung
    • Gar nicht

    KI unterstützt Lernen – Verständnis muss selbst aufgebaut werden.

  3. Sollten Lehrkräfte offenlegen, wenn sie KI zur Erstellung von Material nutzen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Transparenz stärkt Vertrauen und Vorbildfunktion.

  4. Was gilt für Prüfungsleistungen und KI? Eine Antwort

    • Alles erlaubt
    • Richtig: Es gelten die Regeln der Institution; nicht erlaubte Hilfe ist Täuschung
    • KI ist immer verboten
    • Egal

    Erlaubte Hilfsmittel legt die Einrichtung fest.

  5. Wozu kann KI Lehrende entlasten? Mehrere Antworten

    • Richtig: Aufgabenvarianten entwerfen
    • Richtig: Feedbackvorschläge formulieren
    • Noten automatisch und ungeprüft vergeben
    • Richtig: Materialien differenzieren

    Entwürfe und Vorschläge – Bewertung bleibt menschlich.

  6. Darf eine KI allein Noten vergeben? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Bewertung erfordert menschliche Verantwortung.

  7. Wie prüfen Sie KI-generierte Lerninhalte? Eine Antwort

    • Gar nicht
    • Richtig: Fachlich gegenlesen und Quellen prüfen
    • Nur Rechtschreibung
    • Von Schülern prüfen lassen ohne Kontrolle

    Fehler und Halluzinationen sind auch im Lernmaterial möglich.

  8. Sind Erkennungstools für KI-Texte absolut zuverlässig? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Sie irren sich häufig – Ergebnisse nie als alleinigen Beweis nutzen.

Öffentliche Verwaltung8 FragenKI bei Behörden: Rechtsbindung, Amtsgeheimnis, Bürgerkontakt.
  1. Dürfen Bescheide vollständig automatisiert per KI ohne Rechtsgrundlage erlassen werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Vollautomatisierte Verwaltungsakte bedürfen einer gesetzlichen Grundlage und kommen nur ohne Ermessens- und Beurteilungsspielraum in Betracht.

  2. Was gilt für Bürgerdaten in KI-Tools? Eine Antwort

    • Alles erlaubt
    • Richtig: Nur in freigegebenen, datenschutzkonformen Systemen
    • Nur in Gratis-Tools
    • Nur privat

    Amts- und Datenschutzgeheimnis sind zu wahren.

  3. Müssen Behörden bei KI-Einsatz gegenüber Bürgern transparent sein? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind zentrale Anforderungen.

  4. Wofür eignet sich KI in der Verwaltung? Eine Antwort

    • Richtig: Für Entwürfe, Zusammenfassungen und Recherche mit menschlicher Prüfung
    • Für Entscheidungen ohne Prüfung
    • Für die Weitergabe von Akten
    • Für Wahlkampf

    Unterstützung, nicht Ersatz der Entscheidung.

  5. Was ist bei KI-gestützten Bürgerdiensten zu beachten? Mehrere Antworten

    • Richtig: Barrierefreiheit
    • Richtig: Klare Kennzeichnung als KI
    • Richtig: Übergabe an Sachbearbeitung
    • Keine Kontrolle

    Barrierefreiheit, Kennzeichnung, Übergabe.

  6. Sind Akteninhalte automatisch unkritisch, weil sie „nur intern“ sind? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Akten enthalten häufig sensible Daten und Geheimnisse.

  7. Was tun bei einem Fehler durch KI-Unterstützung in einem Vorgang? Eine Antwort

    • Vertuschen
    • Richtig: Melden und korrigieren
    • Ignorieren
    • Der KI die Schuld geben

    Fehler offenlegen und beheben.

  8. Sollte der Personalrat/Betriebsrat bei neuen KI-Systemen beteiligt werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, sofern Mitbestimmungsrechte betroffen sind.

Mittelstand, Handwerk & Handel8 FragenKI für Angebote, Mails und Planung – ohne Datenpannen.
  1. Dürfen Kundenanfragen mit Namen und Adresse in ein Gratis-Chatbot-Tool kopiert werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Personenbezogene Daten gehören in freigegebene Systeme.

  2. Wofür ist KI im Handwerksbetrieb gut geeignet? Eine Antwort

    • Richtig: Für Entwürfe von Angebotstexten und Mails ohne personenbezogene Daten
    • Für verbindliche Preiszusagen ohne Prüfung
    • Für Statik-Berechnungen ohne Fachprüfung
    • Für Kundenlisten-Uploads

    Textentwürfe sind ideal – verbindliche Inhalte immer prüfen.

  3. Sind KI-berechnete Preise oder Mengen ohne Kontrolle verbindlich? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Fehlkalkulationen sind ein echtes Risiko.

  4. Was tun bei Unsicherheit über Datenschutz im Betrieb? Eine Antwort

    • Ignorieren
    • Richtig: Datenschutzbeauftragte oder externe Beratung fragen
    • Kunden fragen
    • Konkurrenz fragen

    Ansprechpartner klären.

  5. Welche Regeln helfen kleinen Betrieben? Mehrere Antworten

    • Richtig: Kurze KI-Richtlinie
    • Richtig: Liste freigegebener Tools
    • Verbot jeder Dokumentation
    • Richtig: Kurze Schulung

    Wenige klare Regeln reichen für den Start.

  6. Gilt die DSGVO auch für kleine Betriebe? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, unabhängig von der Betriebsgröße.

  7. Was gilt für Fotos von Baustellen mit erkennbaren Personen? Eine Antwort

    • Frei nutzbar
    • Richtig: Personen unkenntlich machen bzw. Einwilligung einholen
    • Nur in Schwarzweiß
    • Nur bei Kunden erlaubt

    Erkennbare Personen sind personenbezogene Daten.

  8. Dürfen Mitarbeitende ihre Arbeitsergebnisse ohne Prüfung direkt mit KI-Ausgaben ersetzen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Ergebnisse müssen fachlich geprüft werden.

Arbeitsalltag 4 Pakete · 32 Fragen

E-Mails, Protokolle & Transkription8 FragenKI-Assistenz für Mails und Meetings – mit Blick auf Vertraulichkeit.
  1. Dürfen Sie eine komplette Kundenmail samt Namen und Anhängen in ein nicht freigegebenes Tool kopieren, um sie beantworten zu lassen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Nur anonymisiert oder in freigegebenen Tools.

  2. Was ist bei KI-Meeting-Protokollen wichtig? Eine Antwort

    • Heimliches Aufzeichnen
    • Richtig: Alle Teilnehmenden informieren und Rechtsgrundlage klären
    • Nur Video
    • Nichts

    Aufzeichnung und Transkription brauchen Transparenz und Grundlage.

  3. Sind automatische Protokolle fehlerfrei? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Namen, Zahlen und Zuordnungen müssen geprüft werden.

  4. Was tun Sie mit einem KI-Mailentwurf vor dem Senden? Eine Antwort

    • Sofort senden
    • Richtig: Lesen, Fakten prüfen, Ton anpassen
    • Nur die Anrede ändern
    • Weiterleiten

    Sie verantworten die Mail.

  5. Was gehört nicht in Prompts zu E-Mails? Mehrere Antworten

    • Richtig: Namen
    • Richtig: Vertragsinhalte
    • Allgemeine Höflichkeitsformeln
    • Richtig: Kontonummern

    Personen- und Vertragsdaten weglassen oder ersetzen.

  6. Dürfen vertrauliche Meetings mit einem privaten Transkriptions-App-Konto aufgezeichnet werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Vertraulichkeit und Kontrolle fehlen.

  7. Wie stellen Sie sicher, dass Aufgaben aus dem Protokoll stimmen? Eine Antwort

    • Gar nicht
    • Richtig: Durch Abgleich mit den Beteiligten
    • Durch Zufall
    • Durch erneutes Generieren

    Verantwortlichkeiten immer bestätigen.

  8. Sollten Teilnehmende bei KI-Transkription vorab informiert werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, Transparenz ist Pflicht.

Recherche & Quellenkritik8 FragenMit KI recherchieren, ohne auf Falschinformationen hereinzufallen.
  1. Wie nutzen Sie KI bei der Recherche am besten? Eine Antwort

    • Als alleinige Quelle
    • Richtig: Als Ausgangspunkt, dann Quellen prüfen
    • Gar nicht
    • Nur für Zahlen

    KI gibt Anregungen; Belege stammen aus Originalquellen.

  2. Sind Quellenangaben einer KI immer real? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Links und Titel können erfunden sein.

  3. Was prüfen Sie zuerst bei einer unbekannten Quelle? Eine Antwort

    • Das Design
    • Richtig: Herausgeber, Datum und Belege
    • Die Länge
    • Die Farbe

    Herkunft und Aktualität sind entscheidend.

  4. Welche Anzeichen sprechen für eine unzuverlässige Quelle? Mehrere Antworten

    • Richtig: Keine Autorenangabe
    • Richtig: Reißerische Überschriften
    • Nachprüfbare Belege
    • Richtig: Kein Impressum

    Fehlende Transparenz ist ein Warnzeichen.

  5. Reicht eine einzelne Quelle für eine wichtige Aussage? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Mehrere unabhängige Quellen sind besser.

  6. Was tun bei Widersprüchen zwischen KI und Originalquelle? Eine Antwort

    • Der KI glauben
    • Richtig: Der geprüften Originalquelle folgen
    • Losentscheid
    • Ignorieren

    Die Originalquelle hat Vorrang.

  7. Sollten Sie nach der Recherche vermerken, welche Quellen Sie tatsächlich geprüft haben? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, das macht Ergebnisse nachvollziehbar.

  8. Ist die Aktualität einer KI-Antwort immer gegeben? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Der Wissensstand kann veraltet sein.

Daten, Tabellen & Auswertungen8 FragenKI bei Excel und Datenauswertung sicher nutzen.
  1. Dürfen komplette Kundentabellen ungeschützt in ein KI-Tool hochgeladen werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Spalten mit Personenbezug entfernen oder anonymisieren.

  2. Wie nutzen Sie KI für Formeln und Auswertungen? Eine Antwort

    • Ungeprüft übernehmen
    • Richtig: Formel erklären lassen, an Beispieldaten testen
    • Nie testen
    • Nur kopieren

    Formeln immer mit Testdaten prüfen.

  3. Rechnen Sprachmodelle immer korrekt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Rechenfehler kommen vor – nachrechnen.

  4. Wie anonymisieren Sie eine Tabelle? Eine Antwort

    • Gar nicht
    • Richtig: Namen, IDs und Adressen entfernen oder durch Codes ersetzen
    • Spalten umbenennen
    • Datei umbenennen

    Identifizierende Spalten entfernen oder pseudonymisieren.

  5. Welche Spalten sollten vor dem Upload entfernt werden? Mehrere Antworten

    • Richtig: Name
    • Richtig: IBAN
    • Richtig: Interne Kundennummer mit Rückschluss
    • Anzahl der Bestellungen (aggregiert)

    Alles, was auf Personen zurückführt.

  6. Sind Diagramme und Aussagen einer KI automatisch korrekt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Immer gegen die Rohdaten prüfen.

  7. Was ist bei Auswertungen mit KI zu dokumentieren? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Quelle, Vorgehen und Prüfung
    • Nur das Ergebnis
    • Nur die Uhrzeit

    Nachvollziehbarkeit erhöht Vertrauen.

  8. Dürfen Sie Rohdaten in einem persönlichen Cloud-Konto zwischenspeichern, um sie mit KI zu bearbeiten? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Firmendaten bleiben in freigegebenen Systemen.

Einstieg für neue Mitarbeitende8 FragenDas Wichtigste in einem Paket: Regeln, Risiken und gute Gewohnheiten.
  1. Was ist die wichtigste Grundregel beim Umgang mit KI im Job? Eine Antwort

    • Alles ausprobieren
    • Richtig: Freigegebene Tools nutzen, Daten schützen, Ergebnisse prüfen
    • Nur privat nutzen
    • Nie fragen

    Diese drei Regeln decken das Wichtigste ab.

  2. Dürfen Sie Kunden- oder Mandantendaten in beliebige KI-Tools eingeben? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Nur in freigegebenen Tools und möglichst anonymisiert.

  3. Sind KI-Antworten immer korrekt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Sie können erfunden oder veraltet sein.

  4. An wen wenden Sie sich bei Unsicherheit? Eine Antwort

    • An niemanden
    • Richtig: An die benannte Ansprechperson (IT/Datenschutz/Compliance)
    • An den Praktikanten
    • An den Kunden

    Fragen ist erwünscht.

  5. Was gehört in jede Meldung eines Vorfalls? Mehrere Antworten

    • Richtig: Was ist passiert?
    • Richtig: Welche Daten/Tools?
    • Wer ist schuld?
    • Richtig: Wann?

    Sachlich berichten – Schuld ist nicht wichtig.

  6. Sollten Sie Ergebnisse, die Sie veröffentlichen, kritisch prüfen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Verantwortung bleibt beim Menschen.

  7. Was ist Schatten-KI? Eine Antwort

    • Eine KI für Schatten
    • Richtig: Nutzung nicht freigegebener KI-Tools
    • Ein Sicherheitsprodukt
    • Ein Bildfilter

    Nicht freigegebene Tools sind ein Risiko.

  8. Ist es gut, Fehler und Beinahe-Vorfälle zu melden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Offene Fehlerkultur schützt Team und Firma.

Steuerkanzlei 4 Pakete · 37 Fragen

Steuerkanzlei: Empfang & Sekretariat9 FragenMandantenpost, E-Mails und Termine: Was darf in ChatGPT & Co., was nicht?
  1. Ein Mandant schreibt eine verärgerte E-Mail. Dürfen Sie die Mail mit Namen und Anliegen in Ihr privates ChatGPT kopieren, um eine freundliche Antwort zu formulieren? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Name und Anliegen sind Mandantengeheimnis. Private KI-Konten sind für dienstliche Zwecke nach der BStBK unzulässig.

  2. Dürfen Sie eine KI bitten, eine allgemeine Vorlage für eine Terminerinnerung ohne Namen zu schreiben? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine Vorlage ohne Mandantenbezug ist unkritisch. Namen und Termine setzen Sie danach selbst ein.

  3. Sie wollen eine Mandantenmail umformulieren lassen. Was ist der richtige Weg? Eine Antwort

    • Die ganze Mail hineinkopieren
    • Richtig: Nur den Kern ohne Namen, Beträge und Details beschreiben und das Ergebnis selbst ergänzen
    • Die Mail als Screenshot hochladen
    • Den Mandanten um sein Passwort bitten

    Abstrakt beschreiben, Details danach selbst einsetzen. So bleibt nichts Erkennbares im KI-Werkzeug.

  4. Welche Angaben gehören nicht in ein KI-Werkzeug ohne Freigabe? Mehrere Antworten

    • Richtig: Name des Mandanten
    • Richtig: Steuer-ID
    • Die Frage, wie man eine höfliche Absage formuliert
    • Richtig: Kontoverbindung

    Identifizierende Angaben wie Name, Steuer-ID und Konto sind tabu. Eine allgemeine Formulierungsfrage nicht.

  5. Ein eingescannter Beleg soll per KI ausgelesen werden. Ist das in einem kostenlosen Online-Werkzeug in Ordnung? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Belege enthalten Mandantendaten. Nur Werkzeuge nutzen, die die Kanzlei dafür ausdrücklich freigegeben hat.

  6. Was machen Sie, wenn Sie versehentlich eine Mandantenmail in ein KI-Werkzeug kopiert haben? Eine Antwort

    • Nichts sagen
    • Richtig: Sofort der Ansprechperson in der Kanzlei melden
    • Den Browserverlauf löschen und vergessen
    • Die Mail noch einmal einfügen

    Sofort melden. Datenschutzverletzungen müssen unter Umständen binnen 72 Stunden gemeldet werden, und Schuldfragen kommen später.

  7. Darf eine KI einen Newsletter-Text über allgemeine Steuertermine für die Kanzlei-Website entwerfen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Inhalte für die Öffentlichkeit ohne Mandantendaten sind laut BStBK in der Regel unkritisch. Fachlich prüfen lassen.

  8. Woran erkennen Sie, ob ein KI-Werkzeug für Mandantendaten freigegeben ist? Eine Antwort

    • An einem schönen Logo
    • Richtig: Nur an der KI-Richtlinie bzw. Freigabe der Kanzlei
    • Wenn es kostenlos ist
    • Wenn Kolleginnen es auch nutzen

    Ob ein Werkzeug vertraglich abgesichert ist, sieht man ihm nicht an. Maßgeblich ist die Freigabe der Kanzlei.

  9. Eine Geburtstagskarte für einen Mandanten soll mit KI persönlicher werden. Dürfen Sie Name, Alter und Hobby des Mandanten eingeben? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Auch bei Glückwünschen geht es um personenbezogene Mandantendaten. Lieber eine allgemeine Vorlage erstellen lassen.

Steuerkanzlei: Buchhaltung & Lohn9 FragenBelege, Lohnabrechnungen und Excel: KI sinnvoll nutzen, ohne Mandantendaten preiszugeben.
  1. Sie suchen eine Excel-Formel, um Monatsumsätze zu summieren. Dürfen Sie die Tabelle mit den echten Mandantenzahlen hochladen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Für die Formel reicht eine Beispieltabelle mit erfundenen Werten. Echte Zahlen sind Mandantengeheimnis.

  2. Dürfen Sie eine KI fragen, wie man in Excel doppelte Einträge findet, ohne Daten hochzuladen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine allgemeine Frage ohne Daten ist unkritisch.

  3. Eine Lohnabrechnung ist unklar. Wie nutzen Sie KI richtig? Eine Antwort

    • Die Abrechnung hochladen
    • Richtig: Die Frage allgemein stellen, z. B. „Wie wird ein Sachbezug versteuert?“, und das Ergebnis prüfen
    • Den Namen schwärzen und Rest hochladen
    • Gar nicht nachdenken

    Allgemein fragen, nicht den Fall hochladen. Auch geschwärzte Unterlagen verraten oft noch zu viel.

  4. Welche Unterlagen gehören ohne Freigabe nie in ein KI-Werkzeug? Mehrere Antworten

    • Richtig: Lohnabrechnungen
    • Richtig: Bilanzen von Mandanten
    • Eine leere Mustervorlage
    • Richtig: Kontoauszüge

    Lohn, Bilanzen und Kontoauszüge sind Mandantengeheimnis, bei Unternehmen auch dann, wenn keine Person genannt ist.

  5. Ist die Bilanz einer GmbH unkritisch, weil die DSGVO nur natürliche Personen schützt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Die DSGVO schützt nur Personen, das Berufsgeheimnis nach § 57 StBerG und § 203 StGB schützt auch Unternehmen.

  6. Eine KI berechnet Ihnen eine Lohnsteuer. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Den Betrag übernehmen
    • Richtig: Mit der Fachsoftware gegenprüfen
    • Den Durchschnitt mit der eigenen Schätzung bilden
    • Dem Mandanten schicken

    Rechenergebnisse einer KI können falsch sein. Gegenprüfen mit Fachsoftware ist Pflicht.

  7. Reicht es, den Namen des Mitarbeitenden in einer Lohnabrechnung durch „Mitarbeiter A“ zu ersetzen, damit sie anonym ist? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Meist nicht. Gehalt, Steuerklasse, Eintrittsdatum und Firma können zusammen verraten, um wen es geht.

  8. Welche Aufgabe ist für eine KI ohne Mandantendaten gut geeignet? Eine Antwort

    • Richtig: Eine Checkliste für den Monatsabschluss entwerfen
    • Die Buchungen eines Mandanten prüfen
    • Lohnkonten hochladen
    • Die Steuer-ID eines Mandanten suchen

    Checklisten und Abläufe ohne Personenbezug sind eine gute Einsatzmöglichkeit.

  9. Darf die KI-Funktion in der Kanzleisoftware mit Mandantendaten arbeiten, wenn die Kanzlei sie dafür freigegeben hat? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    In der Regel ja. Berufsnahe Anbieter haben Auftragsverarbeitung und Verschwiegenheit meist geklärt. Maßgeblich ist die Freigabe der Kanzlei.

Steuerkanzlei: Beratung & Berufsträger10 FragenFundstellen, Haftung, § 62a StBerG und Mandatsvereinbarung: KI in der Beratung verantwortungsvoll einsetzen.
  1. ChatGPT nennt Ihnen ein BFH-Urteil mit Aktenzeichen. Was tun Sie? Eine Antwort

    • Direkt im Schreiben zitieren
    • Richtig: Das Urteil in einer verlässlichen Datenbank oder im Original prüfen
    • Ein zweites Mal fragen, ob es stimmt
    • Das Aktenzeichen weglassen und den Inhalt übernehmen

    KI erfindet manchmal Urteile und Fundstellen, die plausibel klingen. Nur im Original prüfen hilft.

  2. Dürfen Sie sich von einer KI einen Entwurf für einen Einspruch erstellen lassen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, als Entwurf ohne Mandantendaten oder mit einem freigegebenen Werkzeug. Prüfung und Verantwortung bleiben beim Berufsträger.

  3. Was verlangt § 62a StBerG, bevor ein Dienstleister wie ein KI-Anbieter Mandantengeheimnisse erfährt? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Einen Vertrag in Textform mit Verpflichtung zur Verschwiegenheit
    • Nur eine mündliche Zusage
    • Eine Rechnung

    Der Anbieter muss in Textform zur Verschwiegenheit verpflichtet werden, mit Belehrung über die strafrechtlichen Folgen.

  4. Ersetzt ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO die Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 62a StBerG? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Der AVV regelt den Datenschutz. Für das Berufsgeheimnis braucht es zusätzlich die Verschwiegenheitsvereinbarung.

  5. Wann sollte der Mandant nach Empfehlung der BStBK einwilligen? Eine Antwort

    • Nie
    • Richtig: Bevor sensible mandantenbezogene Daten in eine KI eingegeben werden
    • Nach dem Abschluss des Mandats
    • Nur bei Großmandanten

    Ob § 62a Abs. 5 greift, ist nicht abschließend geklärt. Die BStBK rät deshalb, vorher die Einwilligung einzuholen.

  6. Haftet die Kanzlei gegenüber dem Mandanten auch für Fehler, die durch ein KI-Ergebnis entstanden sind? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. KI ist ein Werkzeug, die fachliche Verantwortung bleibt beim Berufsträger.

  7. Was gehört zu einem guten Umgang mit KI-Ergebnissen in der Beratung? Mehrere Antworten

    • Richtig: Fundstellen im Original prüfen
    • Richtig: Berechnungen gegenrechnen
    • Richtig: Überraschende Details besonders kritisch sehen
    • Längere Antworten für richtiger halten

    Länge sagt nichts über Richtigkeit. Prüfen, gegenrechnen und bei überraschenden Details skeptisch sein.

  8. Gibt es für Steuerberater eine gesetzliche Pflicht, KI zu nutzen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Der Einsatz liegt im eigenen Ermessen. Die BStBK empfiehlt aber, sich damit zu befassen.

  9. Was verlangt Art. 4 der KI-Verordnung seit Juli 2026 von einer Kanzlei, die KI nutzt? Eine Antwort

    • Ein Zertifikat für jede Person
    • Richtig: Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz des Teams zu unterstützen
    • Eine Prüfung mit Noten
    • Nichts mehr

    Die Kanzlei ergreift Maßnahmen für die KI-Kompetenz. Ein bestimmtes Niveau oder ein Zertifikat ist nicht vorgeschrieben.

  10. Ist es sinnvoll, den KI-Einsatz in der Mandatsvereinbarung transparent zu regeln? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine ausdrückliche Pflicht gibt es laut BStBK derzeit nicht, Transparenz schafft aber Vertrauen und klärt Einwilligungen.

Steuerkanzlei: Darf das in den Prompt?9 FragenKurze Fälle aus dem Kanzleialltag zum Entscheiden: ja oder nein?
  1. „Erkläre mir den Unterschied zwischen Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG und Bilanzierung.“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine allgemeine Fachfrage ohne Fallbezug. Antwort trotzdem mit Gesetz und Kommentar abgleichen.

  2. „Frau Mustermann aus Musterstadt hat 2025 eine Abfindung von 48.000 € erhalten. Wie hoch ist ihre Steuer?“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Name, Ort und Betrag sind Mandantengeheimnis. Allgemein fragen: „Wie wird eine Abfindung besteuert?“

  3. „Schreibe eine kurze Mail, in der wir um fehlende Belege für die Steuererklärung bitten.“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine allgemeine Vorlage ohne Namen und Details ist unkritisch.

  4. „Fasse dieses PDF zusammen“, und das PDF ist der Jahresabschluss eines Mandanten. Darf das hochgeladen werden? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein, nicht ohne ein dafür freigegebenes Werkzeug. Jahresabschlüsse sind Mandantengeheimnis, auch bei einer GmbH.

  5. „Ein Handwerksbetrieb mit drei Mitarbeitenden fragt nach der Abschreibung eines Transporters. Was gilt allgemein?“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, so allgemein ist kein Mandant erkennbar. Vorsicht bei seltenen Merkmalen wie „einziger Orgelbauer im Landkreis“.

  6. „Der einzige Zahnarzt in Musterdorf will seine Praxis 2027 verkaufen. Was ist steuerlich zu beachten?“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Ohne Namen, aber eindeutig zuzuordnen. Kombinationen aus Beruf, Ort und Vorhaben verraten den Mandanten.

  7. „Formuliere diesen Absatz freundlicher“, und der Absatz enthält die Steuernummer des Mandanten. Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Steuernummer entfernen oder durch einen Platzhalter ersetzen, danach selbst einsetzen.

  8. „Erstelle eine Checkliste der Unterlagen für eine Einkommensteuererklärung mit Vermietung.“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine Checkliste ohne Personenbezug ist eine gute Aufgabe für KI.

  9. Eine Kollegin nutzt für Mandantenschreiben ihr privates ChatGPT, weil es „schneller geht“. Ist das in Ordnung, solange sie die Ergebnisse prüft? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Die Prüfung ändert nichts daran, dass Mandantendaten bei einem nicht abgesicherten Anbieter landen. Private KI ist dienstlich unzulässig.

Anwaltskanzlei 3 Pakete · 24 Fragen

Anwaltskanzlei: Sekretariat & Assistenz8 FragenMandantenkorrespondenz, Fristen und Diktate: KI sicher im Kanzleibüro nutzen.
  1. Dürfen Sie ein Diktat mit Mandantennamen und Sachverhalt in ein kostenloses Transkriptionswerkzeug im Internet hochladen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Inhalt und Namen sind anwaltliches Geheimnis. Nur ein von der Kanzlei freigegebenes Werkzeug nutzen.

  2. Eine KI schlägt Ihnen ein Fristende vor. Was gilt? Eine Antwort

    • Das Datum direkt in den Kalender übernehmen
    • Richtig: Die Frist selbst berechnen und im Fristenkalender nach Kanzleiregeln prüfen
    • Den Mandanten fragen
    • Die Frist um eine Woche verlängern

    Fristen sind haftungsträchtig. KI-Vorschläge ersetzen nicht die eigene Berechnung und Kontrolle.

  3. Dürfen Sie eine KI bitten, eine allgemeine Eingangsbestätigung ohne Namen und Aktenzeichen zu formulieren? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Allgemeine Textbausteine sind unkritisch.

  4. Was gehört nicht in ein KI-Werkzeug ohne Freigabe? Mehrere Antworten

    • Richtig: Aktenzeichen mit Mandantenname
    • Richtig: Inhalt eines Schriftsatzes
    • Die Frage nach einer höflichen Anrede
    • Richtig: Anschrift der Gegenseite

    Aktenzeichen, Schriftsätze und Anschriften gehören zum Mandat. Eine allgemeine Formulierungsfrage nicht.

  5. Ist es in Ordnung, ein Schreiben der Gegenseite in ChatGPT zu kopieren, um es zusammenfassen zu lassen, wenn man vorher den Namen löscht? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Meist nicht. Sachverhalt, Daten und Beteiligte bleiben oft erkennbar. Nur mit freigegebenem Werkzeug oder abstrakt in eigenen Worten.

  6. Sie haben versehentlich einen Schriftsatz in ein privates KI-Konto kopiert. Was jetzt? Eine Antwort

    • Nichts
    • Richtig: Sofort der verantwortlichen Person melden und den Chat löschen
    • Den Schriftsatz noch einmal korrigieren lassen
    • Abwarten, ob etwas passiert

    Schnell melden ist wichtiger als Schuldfragen. Die Kanzlei prüft dann, ob eine Meldepflicht besteht.

  7. Darf eine KI eine Vorlage für eine Vollmacht in allgemeiner Form erstellen, die eine Anwältin danach prüft? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Muster ohne Mandantenbezug sind möglich, die fachliche Prüfung bleibt Pflicht.

  8. Wer entscheidet in der Kanzlei, welche KI-Werkzeuge genutzt werden dürfen? Eine Antwort

    • Jede Person selbst
    • Richtig: Die Kanzleileitung bzw. die festgelegte Ansprechperson laut Richtlinie
    • Der Mandant
    • Der KI-Anbieter

    Freigaben sind Sache der Kanzlei. Sie prüft Vertrag, Datenschutz und Verschwiegenheit.

Anwaltskanzlei: Schriftsätze & Recherche8 FragenZitate, Haftung, § 43e BRAO: KI in der anwaltlichen Arbeit verantwortungsvoll einsetzen.
  1. Eine KI liefert Ihnen drei Urteile zu Ihrer Rechtsfrage. Was tun Sie vor der Verwendung? Eine Antwort

    • Direkt in den Schriftsatz übernehmen
    • Richtig: Jedes Urteil in einer verlässlichen Quelle nachlesen
    • Nur das erste prüfen
    • Die KI fragen, ob sie sicher ist

    KI kann Urteile erfinden. Gerichte haben in mehreren Ländern bereits Schriftsätze mit erfundenen Zitaten beanstandet.

  2. Regelt § 43e BRAO, unter welchen Bedingungen Anwälte Dienstleistern Zugang zu Mandatsgeheimnissen geben dürfen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. § 43e BRAO ist die Parallelnorm zu § 62a StBerG: sorgfältige Auswahl, Verschwiegenheitsvereinbarung in Textform, bei Auslandsbezug vergleichbarer Schutz.

  3. Reicht ein Auftragsverarbeitungsvertrag aus, damit Mandatsinhalte in ein KI-Werkzeug dürfen? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Der AVV regelt den Datenschutz, nicht das Berufsgeheimnis. Dafür braucht es die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 43e BRAO.

  4. Was ist ein sinnvoller Einsatz von KI bei Schriftsätzen? Eine Antwort

    • Einen fertigen Schriftsatz ungeprüft einreichen
    • Richtig: Gliederung oder Formulierungen entwerfen lassen und fachlich prüfen
    • Den Sachverhalt mit allen Namen hochladen
    • Die Unterschrift ersetzen

    Als Entwurfshilfe ja, die Verantwortung für Inhalt und Zitate bleibt bei der Anwältin oder dem Anwalt.

  5. Was erhöht das Risiko falscher KI-Ergebnisse bei Rechtsfragen? Mehrere Antworten

    • Richtig: Sehr spezielle Fragen mit wenigen Quellen
    • Richtig: Fragen nach genauen Fundstellen
    • Allgemeine Formulierungshilfe
    • Richtig: Aktuelle Rechtsänderungen

    Bei Spezialfragen, Fundstellen und neuen Rechtsänderungen irren Sprachmodelle besonders oft.

  6. Darf eine Anwältin eine Rechtsfrage abstrakt formuliert, ohne Mandantenbezug, mit ChatGPT durchdenken? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja, als Denkhilfe. Das Ergebnis muss sie fachlich prüfen, es ersetzt keine Recherche.

  7. Schützt die anwaltliche Schweigepflicht auch Informationen über Unternehmen, nicht nur über Personen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Die Verschwiegenheit nach § 43a Abs. 2 BRAO und § 203 StGB umfasst alles, was im Mandat bekannt wird.

  8. Was verlangt Art. 4 der KI-Verordnung von einer Kanzlei, deren Team KI nutzt? Eine Antwort

    • Nichts, Anwälte sind ausgenommen
    • Richtig: Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz aller, die in ihrem Auftrag KI nutzen
    • Eine staatliche Prüfung
    • Ein KI-Zertifikat pro Anwalt

    Die Kanzlei als Betreiberin ergreift Maßnahmen für die KI-Kompetenz, auch für freie Mitarbeitende. Ein Zertifikat ist nicht nötig.

Anwaltskanzlei: Darf das in den Prompt?8 FragenKurze Fälle aus dem Kanzleialltag zum Entscheiden: ja oder nein?
  1. „Welche Voraussetzungen hat eine fristlose Kündigung nach § 626 BGB?“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Eine allgemeine Rechtsfrage. Antwort mit Gesetz und Rechtsprechung abgleichen.

  2. „Mein Mandant Max Mustermann wurde am 3. März fristlos gekündigt, weil er …“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Name, Datum und Sachverhalt sind Mandatsgeheimnis. Abstrakt formulieren oder ein freigegebenes Werkzeug nutzen.

  3. „Fasse dieses Urteil zusammen“, und es ist ein veröffentlichtes, anonymisiertes Urteil aus einer Datenbank. Darf das hochgeladen werden? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    In der Regel ja, wenn es veröffentlicht und anonymisiert ist und keine eigenen Mandatsnotizen enthält. Die Zusammenfassung trotzdem prüfen.

  4. „Prüfe diesen Vertragsentwurf auf Risiken“, und der Entwurf enthält Firmennamen und Preise des Mandanten. Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein, nicht ohne freigegebenes Werkzeug. Firmennamen und Konditionen sind vertraulich, auch bei Unternehmen.

  5. „Schreibe eine Mustervorlage für eine Abmahnung wegen Lärmbelästigung im Mietverhältnis.“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Ein allgemeines Muster ohne Mandantenbezug ist unkritisch. Fachlich anpassen und prüfen.

  6. „Die Geschäftsführerin der einzigen Brauerei in Musterstadt will ihren Bruder als Gesellschafter ausschließen.“ Darf das in den Prompt? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Ohne Namen, aber eindeutig zuzuordnen. Ort, Branche und Konstellation verraten das Mandat.

  7. Ein Referendar nutzt für Recherchen sein privates ChatGPT, ohne Mandantendaten. Sollte er trotzdem die Kanzlei-Regeln kennen? Ja/Nein

    • Richtig: Ja
    • Nein

    Ja. Die KI-Richtlinie gilt für alle, die für die Kanzlei arbeiten, auch für Referendare und freie Mitarbeitende.

  8. „Übersetze diese E-Mail des Mandanten ins Englische“ in einem kostenlosen Online-Übersetzer. Ist das in Ordnung? Ja/Nein

    • Ja
    • Richtig: Nein

    Nein. Auch Übersetzer sind Dienstleister. Mandantenmails nur mit einem von der Kanzlei freigegebenen Werkzeug übersetzen.

Eigene Themen fehlen? Die gehören dazu.

Am meisten bringt Meanwhyle mit Fragen zu dem, was nur eure Firma betrifft: eure KI-Richtlinie, eure Software, eure Abläufe. Eigene Fragen legst du im Dashboard an, per CSV oder ab Paket Team mit KI aus euren Dokumenten.